Radio Eriwan - Gesundheitliche Zeitbombe
28. März 2008 – 20:03radio)
> Da hast du vollkommen recht, aber hier muss ich mal die erziehende,
> bzw. ehemals erziehende Generation in Schutz nehmen, ich glaube,
> dass es viele Einflüsse gibt, vor der man seine Kinder einfach nicht
> schützen kann.
> Die Kinder können ja nicht mit verbundenen Augen durch die
> Welt geschickt werden.
>
Im Prinzip ja… Man kann Kinder nicht mit verbundenen Augen durch
die Welt schicken. Das ist Richtig. Kinder bekommen vieles mit, was
sie noch nicht begreifen oder verarbeiten können (z.B.
Nachrichtensendungen mittan am Tag mit Bildern von zerfetzten
Soldaten, unkommentierte Gewalt in “Kindersendungen” oder, auf die
Gefahr hin, als Prüde dargestellt zu werden, Nacktheit im Rahmen von
“Berichterstattungen” in den “Nachmittagsmagazinen” in den
Privatsendern …)
Da stellt sich einem natürlich die Frage: Was tun? Meinem Kind das
Fernsehen verbieten? Nur bestimmte (Kinder)sendungen erlauben? Oder
das Kind begleiten, Gesehenes kommentieren, relativieren, mit den
Kindern in den Dialog gehen. Das ist natürlich schwierig und
erfordert viel Fingerspitzengefühl.
Oft bekommt man als Erwachsener ja gar nicht mit, wenn das Kind etwas
sieht, das es nicht verarbeiten kann. Das tritt dann erst sehr viel
später zutage.
> Gruß
>
> Markus…
>
> …, der auch zu der angeblich so schlimmen Generation gehört
> und findet, dass die Lage z.T. wirklich ernst ist!
Gruß f.
P.S.: Ich gehöre zwar erst seit vier Monaten zur
“Erziehergeneration”, mache mir mit meiner Frau aber jetzt schon
ernsthafte Gedanken, wie wir mit solchen Themen umgehen sollten.
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