Re: Die Zukunft vom Radio… - Hintergrund: Jetzt oder nie - DAB auf de…

26. April 2008 – 12:01

:
> Ganz einfach: Du bist nicht in der Zielgruppe!
Wie meine Wenigkeit …
> DIe Zielgruppe sind Autoradios und nebenbei-Hörer.
Jepp. Qualität wird nur gelegentlich in Abendsendungen erreicht.
> Dabei ist es nur wichtig, einen Klangteppich zu schaffen.
Wobei ich das Problem habe, auch beim nebenbeihören mich stark auf’s
Radio zu konzentrieren.
> Damit der Hörer bei den MA-Befragungen
> trotzdem das richtige sagt, muß halt der Slogan nach jedem Song
> geträlltert werden, vielleicht wird ja gerade zugehört.
Ich weiß. Nur daß die beim Claim nicht ein wenig mehr Abwechslung haben
….
Der Hammer ist da ffn. Der Claim wird länger und länger und sie merken
nicht, daß er mittlerweile ziemlich veraltet ist … (Auch wenn
Werbefirmen es ihnen schon gesagt haben)
“Die Superhits der 80er und 90er und das Beste von Heute mit noch mehr
Abwechslung” (oder so) Die verdienen den Preis für den längsten Claim.
Wo da die Abwechslung sein soll, weiß wohl, niemand.
Das schlimmste sind jedoch die Moderato.. äh, Sprechmaschinen. Einige
sind wirklich der Meinung, sie würden einen tollen Job machen und sehen
die Realität nicht ein. So eine typische ffn-Sendung besteht doch nur
noch aus Musik, Selbstbeweihräucherung “das gibt es nur bei ffn”, sowie
Claims im Dutzenpack. Nichts anderes …
> für Leute, die höherwertiges haben wollen, ist nichts vorgesehen. :-( > Die Radios wurden alle von Beratern (da beherrschen vier-fünf den
> Markt)
Was hören die wohl? CD?
> und den Nachmachern auf diese Linie eingefahren, da man dort halt
> die meisten Hörer zumindest aufm Papier erreicht.
Da macht man sich natürlich die Stammhörerschaft kaputt.
> Ich denke mal, daß sich da nix ändert, bevor jemand da eine
> Interessenvereinigung gründet und wir geschloßen vor einem Funkhaus
> der ö/r aufmaschieren - die machen derzeit nru die Privaten nach und
> IMHO hätte man da die größte Chance auf Presse.
Aber ich befürchte, daß man da auch nichts erreicht. Das Beste wäre,
einen eigenen Sender aufzumachen, der anders ist.
Tschau!
Michael

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