Akzeptanz von Radio/Webcasts - Die Angst des Broadcasters vor dem roten…

25. Juni 2008 – 16:00

radio
nun stellt sich die Frage, wie sich der Beliebheitsgrad solcher
Radiosendungen entwickelt, wenn die Freiheit der Nutzung auf
‘zuhören’ eingeschränkt wird. Wie gross wird die Fangemeinde sein,
wenn die Sendung nur noch im Rahmen von dem konsomiert werden kann,
was der Rechteinhaber vorsieht (obwohl der ja dafür bezahlt wird).
Noch lässt sich die Jugend, unvoreingenommen von Erfahrungen, vor
allem von poppiger Musik und lockeren Moderatorensprüchen an den
Empfänger locken. Ob die noch ‘mitschneiden’, mag bei der derzeitigen
UKW-Qualität bezweifelt werden. Spätestens mit digitalen
Modulationsverfahren könnte das aber wieder ‘modern’ werden. Nicht
zuletzt, da alternative Quellen der ‘Musikbeschaffung’ (Tauschbörsen,
kopierte CDs) gerade versiegen und damit an Attraktivität verlieren
(die Musikindustrie lässt die Gesetze verschärfen und bejubelt auf
der einen Seite den Rückgang der Tauschbörsennutzer, bejammert auf
der anderen Seite den Rückgang der CD Verkäufe).
Wird ‘Radiohören’ auf’s reine Konsumieren ohne jede Form der weiteren
Benutzung reduziert wird’s sicher bald nur noch wenige interessieren.
Können CDs und Podcasts nicht mehr verwendet werden wie die Jugend
sich das vorstellt (oder es benötigt) werden die Verkaufszhalen
weiter sinken.
Die Spieleindustrie stösst gerne in die entstehende Freizeitlücke!

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