Regulierung tut gut. - Packet-Radio-Netz weitgehend abgeschalte…

23. August 2008 – 17:00

radioersönlich glaube, dass auch das Internet durch die Regulierung per
übergeordneter Behörde sehr viel liberaler werden könnte. Die ganzen
Sprüche wie ‘IRC ist ein Privileg’, ‘Usenet ist ein Geschenk’ und so
weiter und so fort bereiten mir schon seit langem Unbehagen. In der
allgemeinen Diskussion wird nur der Standpunkt vertreten, dass die User
die Störenfriede sind und die Sysops/IRC-Admins/Newsserverbetreiber
etc. nicht. Das das so nicht stimmen kann, ist wohl jedem
offensichtlich. Wo Kontrolle ist, ist auch Kontrollmissbrauch.
Es täte jedem Administrator von ‘öffentlichen’ (ist ja defacto nicht
so), virtuellen Kommunikationsfohren gut, eine ganze Latte von Regeln,
die die Redefreiheit auch im Netz gewährleisten, einzuhalten zu
_müssen_. Die Dinge, die strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen
können, werden ja schon weitgehend eingehalten (ist ja auch Druck
hinter). Wenn dann erstmal jede Menge Leute Ihre Server dichtmachen -
mir persönlich schnurzegal, der entsprechend besere und liberalere
Ersatz dürfte schon innerhalb kurzer Zeit vorhanden sein.
Die Statistiken mögen ja alle stimmen: Aber jeder vernünftige AOL
Benutzer, der nicht in ein ansonsten ‘offenes’ IRC Netzwerk reinkommt
ist ein Benachteiligter zuviel. Und private Mail, in der man doof
angemacht wird, weil man Outlook Express als Newsreader benutzt (obwohl
man nun allen Anforderungen wie Nur-Text-Messages und Mime Codierung
etc. nachgekommen ist) ist auch ein Symptom dafür, dass etwas nicht
stimmt im virtuellen Blue-Ribbon Land.

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