Richtig, aber - Anderes Radio Berlin, Version 5.0 (Beta)
16. September 2008 – 11:01>
> > Irgendwie ist es schon traurig, das es anscheinend keine günstige und
> > einfache Alternative zum Musiktaxi gibt. Es gibt Streaminglösungen,
> > aber die sind in der Regel für 1:n Anwendungen ausgelegt.
>
> Das Fall n=1 sollte dennoch funktionieren.
Das stimmt, aber bei diesen Systemen hat man dann auch oft 2
Streaming-Verbindungen. Eine vom Erzeuger zum Server, und eine vom
Server zum Client. Das bringt, zum Beispiel früher beim RealPlayer,
schonmal eine Minute Verzögerung. Das ist mehr als inakzeptabel.
Daneben müssen auch noch mehrere Programme laufen, die alle abstürzen
können.
Stell Dir mal folgende Situation vor (existiert mehrmals!):
Ein kleiner unkommerzieller Radiosender bekommt eine Sendelizenz für
einen bestimmten Standort. Es ist aber unpraktikabel dort ein Studio
aufzubauen, aber Internet kriegen die da hin. Die brauchen nun eine
Lösung, die billig, einfach und zuverlässig ist, und eine Verzögerung
von unter einer Sekunde hat. Wenn das System ausfällt, so müssen die
eine Strafe zahlen, die die Existenz des Senders vernichten würde.
Das System muss somit hochverfügbar sein.
> Das geht ganz gut, wir haben damit sogar schon schon 1:n gestreamt.
> Problem dabei: Jeglicher packet loss frißt sich in den Sendebuffer,
> und wenn der leergelaufen ist, muß der Empfänger neu starten (um sich
> einen neuen Puffer aufzubauen). Je nach Leitungsqualität kann das
> zwischen alle paar Stunden und alle paar Minuten auftreten, in der
> Praxis war das meist so alle 15-20 Minuten. Ich würde das auf die
> Weise nicht wieder machen.
Naja, deswegen würde ich ja auch sagen, dass man hier dan den
TCP-Parametern feilt. Man kann den sicher so einstellen, dass
verlorene Pakete schnell genug nachgeschickt werden. Alternativ
könnte man eine Art oggnetcat bauen, das OGG-Pakete in UDP-Pakete
einbaut und mit einer Seriennummer versieht.
> Hanno
Servus
Casandro
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